Ich bin Hessin – durch und durch. Auch wenn meine Mutter ein Schleswig Holstein Mädel und mein Vater ein Thüringer war.

Deshalb liebe ich Frankfurter grüne Sauce. Ganz klassich mit Salzkartoffeln und wachsweich gekochtem Ei. Aber auch zu Spargel passt sie ganz hervorragend. Und alles zusammen ist einfach eine köstliche Kombination.

Ich persönlich bin kein großer Fan der schweren Sauce Hollandaise zu Spargel, mit der grünen Sauce schmeckt er noch viel feiner.

Es gibt durchaus Stimmen die behaupten, dass die Kräuter für die grüne Sauce von Hand mit dem Messer gehackt werden müssen. Das habe ich schon gemacht und muss sagen, es ist sehr aufwändig und langwierig. Meiner Meinung nach geht das mit der Küchenmaschine einfacher und macht geschmacklich keinen Unterschied.

Frankfurter grüne Sauce

Frankfurter grüne Sauce

Küche: deutsch

Zutaten

  • 1 Packung Kräutermischung für grüne Sauce

  • 200 ml Schmand

  • 200 ml Sauerrahm

  • 1/2 Zitrone

  • 1 Tl Dijonsenf

  • 1 TL Agavendicksaft

  • Salz

  • weißer Pfeffer, frisch gemahlen

  • 1 hart gekochtes Ei

Anweisungen

  • Die Kräuter in reichlich Wasser gut waschen und anschließend gut trocknen, entweder in einem Geschirrtuch oder mit der Salatschleuder. Anschließend die dicken Stängel entfernen und grob mit dem Messer zerkleinern.
  • In den Mixbehälter der Küchenmaschine zunächst Schmand und Sauerrahm geben. Einen Eßlöffel Zitronensaft, Senf, Agavendicksaft und etwa 1/2 TL Salz dazugeben. Darauf die Kräuter geben.
  • Gut mixen, bis alles klein und die Sauce schön grün, aber nicht zu fein ist.
  • Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  • Das gekochte Ei pellen und hacken. Ich mache das im Eierschneider, indem ich das Ei jeweils einmal quer, einmal längs und einmal hochkant durchdrücke. Nach jedem Durchgang das Ei beim Drehen gut zusammenhalten. Dann das gehackte Ei unter die Sauce heben.
  • Die grüne Sauce sollte vor dem Servieren mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen.